Wenn man an Frankfurt denkt, hat man oft sofort Hochhäuser, Banken und glänzende Fassaden vor Augen. Aber das ist nur ein Teil der Stadt. Direkt neben dem Business-Image verbergen sich viele individuelle Stadtviertel, in denen der Alltag der Frankfurter, lokale Eigenheiten und echte Begegnungen stattfinden. Die Stadtteile zeigen Frankfurt von einer ganz anderen Seite.
Diese Viertel der Stadt sind lebendig und oft viel persönlicher, als man es von der Großstadt erwartet.
Bornheim liegt nordöstlich der Innenstadt und wird von vielen Einheimischen liebevoll als „das lustige Dorf“ bezeichnet. Das ist ein Spitzname, der aus einer früheren Zeit stammt. Heute ist Bornheim ein lebendiger Mix aus traditionellen Apfelweinlokalen, kleinen Boutiquen, gemütlichen Cafés und Restaurants. Besonders die Berger Straße prägt den Charakter des Viertels.
Auf Wochenmärkten neben dem Uhrtürmchen trifft man Bewohner und Besucher, die regional einkaufen. Der Stadtteil lässt sich problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Frankfurter Innenstadt aus erkunden. Wer mehr erfahren möchte, findet bei B&B Hotels moderne Unterkünfte in und um Frankfurt.
Direkt neben Bornheim liegt das Nordend, eines der lebendigsten Szeneviertel Frankfurts. Hier gibt es sanierte Altbauten, kleine Cafés, unabhängige Boutiquen und gut besuchte Bäckereien. Dort trifft man morgens Einheimische und Kreative mit Laptop. Das Viertel wirkt belebt, aber nicht laut – eher entspannt und selbstbewusst. Wer Frankfurt jenseits der Hochhäuser erleben möchte, ist hier genau richtig.
Übrigens hat kein anderer Stadtteil in Frankfurt so viele Häuser aus dem späten 19. Jahrhundert wie das Nordend.
Sachsenhausen liegt direkt südlich des Mains. Dieser Stadtteil hat eine doppelte Persönlichkeit: In Alt-Sachsenhausen findet man enge, kopfsteingepflasterte Gassen mit traditionellen Apfelweinlokalen und Kneipen, wo regionaler Apfelwein in Tonkrügen serviert wird.
Gleichzeitig ist Sachsenhausen kulturell wichtig: Am Museumsufer reihen sich einige der bedeutendsten Museen Frankfurts entlang des Flusses. Samstagmorgens lockt hier ein großer Flohmarkt mit Antiquitäten, Büchern und ungewöhnlichen Fundstücken.
Bockenheim ist eines der lebendigsten Viertel Frankfurts. Das universitäre Umfeld prägt den Alltag. Studierende, Anwohner und Gäste bewegen sich durch das Viertel. Cafés, Läden und Straßen sorgen für belebte, aber nicht überlaufene Straßen. Ein Treffpunkt ist der Bockenheimer Wochenmarkt. Er findet donnerstags statt und hat eine nachbarschaftliche Atmosphäre.
In der Nähe liegt die Bockenheimer Warte, ein historischer Wehrturm. Gleich daneben befindet sich der gleichnamige U-Bahnhof. Dessen Eingang besteht aus einem alten Straßenbahnwagen.
Ein ganz anderes Gesicht zeigt sich im Westend, einem ruhigen und eleganten Stadtteil mit breiten Alleen, historischen Villen und viel Grün. Hier liegt auch der Palmengarten, ein großer botanischer Garten mit thematischen Bereichen, Gewächshäusern und ruhigen Spazierwegen – ideal für eine Pause zwischen Museumsbesuchen oder Stadtbummeln.
Das Westend wirkt nicht wie ein Stadtzentrum, sondern eher wie ein Viertel, in dem die Bewohner wohnen und arbeiten. Kleine Bistros und Cafés mit Außensitzplätzen findet man überall, und sie sind ein angenehmer Kontrast zur Skyline.

Frankfurt ist vielseitiger, als man denkt. Die einzelnen Viertel sind unterschiedlich, was das Tempo, den Stil und den Alltag angeht. Und genau das ist der Reiz. Mal geht es lebendig und nachbarschaftlich zu, mal ruhig und grün, mal kulturell geprägt oder studentisch. Wenn man sich abseits der Hochhäuser umguckt, sieht man eine Stadt, die nicht so sehr vom Image, sondern vom Lebensgefühl geprägt ist.
© All rights reserved.